|
|
 |
 |
|
Die tragenden Stahlbetonstrukturen sind nach innen und links weggedrückt. Man könnte es auch anders formulieren: In Flugrichtung.
Raketen-Theoristen haben auch zu diesem Aspekt noch nie Stellung bezogen. Auch zur Frage des komplett zerstörten Mauerwerks zwischen den tragenden Pfeilern im Erdgeschoss links und rechts des zentralen Einschlagbereiches fehlt bislang jeglicher erklärende Kommentar.
Der Fassadenschaden ist natürlich noch weitergehend dokumentiert:
|
 |
 |
|
Diese Schadensausläufer passen zum rechten Boeing-Flügel, dessen Masse hauptsächlich im inneren Drittel - in den Treibstofftanks - lokalisiert ist. Das Flugzeug hatte eine leichte Linksneigung durch den Zusammenstoß mit dem Dieselgenerator, welcher nur wenige Meter vor dem Gebäude stand (siehe Pentagon Building Performance Report).
Links vom zentralen Einschlagloch sind ebenfalls weitere Fassadenschäden zu sehen:
|
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
Auch auf dieser Seite wurden drei massive Stahlbetonträger nahezu weggerissen - von Raketen-Theoristen ebenfalls nicht zu erklären. Darüberhinaus lässt sich der weitere Fassadenschaden erkennen, der durch den linken Flugzeug-Flügel verursacht wurde - begrenzt auf das Erdgeschoss:
|
|
 |
|
|
|
22:20: LOOSE CHANGE beschreibt zunächst die Größe, die Spannweite, die Höhe einer Boeing 757 und stellt dann folgende Frage: Sollen wir wirklich glauben, daß die Boeing in diesem Loch verschwand, ohne außerhalb Wrackteile zu hinterlassen?
Die Boeing verschwand weder “in diesem Loch” noch “ohne außerhalb Wrackteile zu hinterlassen.”
“Wir stellen nur Fragen” - das Motto der VT-Szene ist oftmals heuchlerische Augenwischerei. Die Frage unter ‘22:20’ belegt es ein weiteres Mal. Der Produzent von LOOSE CHANGE versucht in Interviews natürlich einen anderen Eindruck zu vermitteln: Well, I tried to, I tried to stick to the things that were as solid as possible, and tried not to speculate. Tried to give as little answers and as many questions as possible. (Dylan Avery, 13.5.2006 Quelle)
So solide wie möglich, ohne Spekulationen und möglichst wenig eigene Antworten?
Anhand der vielen Suggestiv-Fragen (wie z.B. unter ‘22:20’) lässt sich die LOOSE CHANGE-Methodik besser erkennen als anhand frommer Sprüche.
22:25-22:34: Warum gibt es keine Schäden dort, wo die Flügel oder die Seitenstabilisatoren oder die beiden Turbinen das Gebäude getroffen hätten?
Eingeblendet wird folgende Montage:
|
|
|
 |
|
|
|
Wieder wird das irreführende Schaumfontänenbild verwendet und wieder folgt eine gezielt falsch gestellte Frage. Die Boeing ist im Bild zu hoch und im falschen Winkel einmontiert.
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
Die Masse einer Boeing konzentriert sich in bestimmten Bereichen. Die massivsten Komponenten sind das Fahrwerk und die Triebwerke - sie befinden sich unterhalb des Rumpfes. Gleiches gilt für die Treibstofftanks. Der Treibstoff befindet sich zu etwa 60% im unteren Rumpfbereich, der Rest befindet sich in den Flügeltanks. (Quelle)
|
 |
Linker und rechter Flügeltank fassen jeweils max. 6,600 kg, der Rumpftank max. 20,800kg (Quelle)
|
 |
 |
|
Die Triebwerke sind jeweils ca. sechs Meter vom Rumpf entfernt (Quelle). Die Flügeltanks nehmen etwa die Hälfte der Flügel ein. Ohne Heckleitwerk hat eine Boeing 757 eine Höhe von ca. sechs Metern (mit ausgefahrenem Fahrwerk). Das Schadensprofil an der Fassade hat eine Ausdehnung von etwa 27 Metern (massiver Schaden), im zentralen Bereich lassen sich Schäden in einer Höhe bis zu 7,5 Metern erkennen (siehe Pentagon Building Performance Report).
Erstaunliche Übereinstimmungen mit dem masseintensiven Boeing-Bereich.
Die massive Stahlbetondecke des 1. Stockwerks hat den oberen Teil des Flugzeuges sozusagen horizontal zerrissen. Die obere Hälfte des Flugzeuges besteht fast ausschliesslich aus leichten Alumium-Fragmenten. Es stellt sich die Frage, welchen Schaden das Aluminium-Leitwerk an der massiven Fassade hätte ausrichten sollen.
Insgesamt handelt es sich demzufolge um ein weitgehend stimmiges Bild. Raketen-Theoristen können dieses Schadensbild nicht erklären.
22:35-22:53: Erinnert Ihr Euch, wie groß die Turbinen waren? Wenn sechs Tonnen Stahl und Titanium mit 850 km/h in das Pentagon krachen, würden sie sich selbst im Gebäude begraben und zwei sehr deutliche Eindrücke hinterlassen. Dennoch, der einzige Schaden an der Fassade des Pentagons ist dies einzelne Loch, und keine Schäden dort, wo die Triebwerke hätten einschlagen müssen.
Es wird folgende Bildmontage eingeblendet:
|
 |
 |
|
Nochmals zur Erinnerung: Die Maschine schlug in einem horizontalen Winkel von knapp 45 Grad ein, kam also in einem spitzen Winkel von rechts.
Ebenso wichtig bei dieser Darstellung ist die linke Seite, die auf dem obigen Bild nur undeutlich zu sehen ist:
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Trotzdem stellt LOOSE CHANGE eine erstaunliche Behauptung auf: [...] der einzige Schaden an der Fassade des Pentagons ist dies einzelne Loch und keine Schäden dort, wo die Triebwerke hätten einschlagen müssen.
22:54: Warum sind die Fenster neben dem Loch vollkommen intakt?
Einige Fenster wurden auch zerstört. Die simple Erklärung für die Widerstandskraft liegt in den Renovierungsmaßnahmen, in deren Verlauf auch die Fenster gegen den Trümmerflug bei Bombenanschlägen verstärkt wurden (Quelle). Diese Antwort gibt LOOSE CHANGE selbst, jedoch an anderer Stelle und mit einer anderen Intention (siehe ‘29:54’).
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Aber welchem Zweck dient diese Frage? Es gab eine Explosion beim Einschlag des Flugobjektes in das Gebäude und es gab heftige Brände im Gebäude - unabhängig davon, welches Flugobjekt dies verursachte (siehe CCTV-Aufnahme inkl. Animation).
Es geht erkennbar nur darum, Zweifel zu schüren (VT-Übersetzung: ‘Fragen zu stellen’).
23:00: Warum sind die Kabeltrommeln direkt vor dem Loch völlig unberührt?
|
|
 |
|
|
|
Die Kabeltrommeln stehen ungeordnet herum, einige liegen. Ihre Position vor dem Impact ist unbekannt.
23:04-23:20 Auf der Innenseite des Pentagons ist ein weiteres Loch, annähernd fünf Meter im Durchmesser. [...] Wenn das Loch von Flug 77 verursacht wurde, hätte die Boeing durch insgesamt 2,70 Meter stahlverstärkten Beton krachen müssen.
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Beide Behauptungen sind falsch. Der ‘punch out’ hat einen Durchmesser von ca. 2,70 Meter (Quelle). Diese Zahl wird im Film stattdessen für angebliche Stahlbetonwände genannt, die von der Boeing angeblich durchbrochen wurden. Diese Mauern existieren jedoch ausschliesslich in der VT-Darstellung und haben mit der Pentagon-Architektur nichts zu tun. (detaillierter zu den Pentagonwänden).
23:22: Die Verletzlichkeit der Rumpfnase einer Boeing wird dargestellt.
23:32: Wenn es die Flugzeugspitze war, die dieses Loch verursacht hat, wo ist dann der Rest des Flugzeugs?
Ein Blick in die offiziellen Publikationen zum Thema hätte geholfen, um nicht zum wiederholten Male falsche Fragen zu stellen:
1. Es war nicht die Flugzeugspitze. (detaillierter zum ‘punch out’). Das geht u.a. aus dieser offiziellen Darstellung hervor: As the moving debris from the aircraft pushed the contents and demolished exterior wall of the building forward, the debris from the aircraft and building most likely resembled a rapidly moving avalanche through the first floor of the building. (S. 41) [...] With a maximum spacing of less than 14 ft between pairs of these columns in a projection perpendicular to the path of the fuselage, it is highly unlikely that any significant portion of the fuselage could have retained structural integrity at this point in its travel. More likely, the fuselage was destroyed much earlier in its movement through the building. Therefore, the aircraft frame most certainly was destroyed before it had traveled a distance that approximately equaled the length of the aircraft. (PBPR S. 40)
2. [...] wo ist dann der Rest des Flugzeugs?
Der Großteil des Flugzeuges wurde durch die dichte Anordnung der Stahlbetonträger zerfetzt bis nur noch kleinere Strukturen und vereinzelte massive Komponenten übrigblieben. LOOSE CHANGE zeigt während dieser Frage erneut der ‘punch out’ im geräumten Zustand (siehe auch oben bei ‘23:04’). Andere Bilder vom ‘punch out’ zeigen vereinzelte, potentielle Flugzeug-Überreste:
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
Zweifellos ist nur wenig zu sehen bzw. zu erahnen. Wenig ist jedoch nicht Nichts: There were very few identifiable plane parts in the wreckage. [...] Very few traces of the airplane remained intact. (Quelle)
23:40: Was kann also ein fast 5 Meter großes Loch im äusseren Ring des Pentagon verursachen, durch einen Ring von knapp 3 Meter starken Stahlbeton hindurchstoßen und auf der anderen Seite ein 5 Meter großes Austrittsloch hinterlassen?
In diesem Satz sind - wie zuvor ausführlich erklärt - alle Prämissen falsch. LOOSE CHANGE ist jedoch nur an der Schlussfolgerung interessiert:
23:50: Eine Cruise Missile.
Das ‘Rätsel’ wird gelöst. Es wurde 10 Minuten lang auf diese Schlussfolgerung gezielt hingearbeitet. Der junge LOOSE CHANGE-Produzent hatte es bereits nett umschrieben: Tried to give as little answers and as many questions as possible. (Dylan Avery, 13.5.2006 Quelle)
Man kann es auch anders formulieren: Man stelle gezielt viele falsche Fragen und gebe die passende Antwort dazu. Oben stehen zahlreiche Beispiele für diese fragwürdige Methode.
23:55-24:02: So sah das Wohnhaus von Milosevic in Belgrad aus, nachdem es von einer Tomahawk Cruise Missile getroffen wurde. Irgendwelche Ähnlichkeiten zu erkennen?
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
Die selektive Oberflächlichkeit erreicht ihren Höhepunkt. Die angeblichen ‘Ähnlichkeiten’ sind an den Haaren herbeigezogen: Im linken Bild sind zwei große Fensterbögen zu sehen, zwischen denen zwei Pfeiler beschädigt erscheinen. Vermutlich wurde eine Cruise Missile durch diesen relativ großen Balkon-Erker in das Gebäude navigiert. Sonstige Schäden an der Oberfläche? Fehlanzeige! Im rechten Bild ist hingegen das komplette Mauerwerk zwischen den Stahlbetonträgern zerstört. Nun betrachten wir das komplette Milosevic-Bild:
|
|
|
 |
|
|
|
Die Fassade nur leicht beschädigt, das Gebäudeinnere komplett zerstört.
Und wie war das nochmal am 11.09.2001?
|
|
|
 |
|
|
|
Das ‘5-Meter-Loch’ ist nicht der einzige Schaden an der Fassade - abgesehen davon, daß nicht einmal dieses Loch sich durch eine 60cm Cruise Missile erklären liesse. LOOSE CHANGE versucht, mit der selektiven Auschnittsvergößerung des oberen Teils vom zentralen Impact, also des 1. Stockwerks, eine Ähnlichkeit zu suggerieren - der untere Teil wird erneut durch die Schaumfontäne verdeckt. Erschreckenderweise haben die Raketen-Theoristen mit dieser Masche seit Jahren tausendfachen Erfolg.
Die angeblichen ‘Ähnlichkeiten’ - also gravierenden Unterschiede - lassen sich nahtlos fortsetzen: Während die Cruise Missile in der Milosevic-Referenz restlose Zerstörung im Inneren des Gebäudes anrichtete, geschah im Pentagon-Gebäude am 11.09.2001 etwas völlig anderes:
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Erdgeschoß und erstes Stockwerk wurden sozusagen horizontal ‘durchpflügt’. Das Dach der ersten Etage blieb zwischen den Ringen durchgehend unbeschädigt. Die einzigartige ‘LOOSE CHANGE-Cruise Missile’ hat am Ende ihres Weges schliesslich ein rundes Loch von 2,70 Meter Durchmesser in eine Ziegelsteinmauer gebrannt und sich dann spurlos aufgelöst.
Diese Version soll überzeugender sein als die ‘offizielle Verschwörungstheorie’?
Eine weitere Widersprüchlichkeit bleibt hierbei ungeklärt - sie betrifft die dokumentierten Turbinenfragmente. LOOSE CHANGE zweifelte die Zugehörigkeit zur Boeing 757 an und hat stattdessen den Verdacht im Raume stehen lassen, es handele sich um Turbinenfragmente einer A3-Skywarrior (siehe ‘19:24’). Es handelt sich um ein typisches VT-Dilemma, in das sich LOOSE CHANGE mit seiner Selektiv-Darstellung und Ausblende-Methode manövriert hat: Einerseits versucht man mit allen Mitteln, ein Cruise-Missile-Loch mit 5 Meter Durchmesser als einzigen Fassadenschaden zu suggerieren und Turbineneinschläge zu negieren - andererseits wurde wenige Minuten zuvor bei der Turbinen-Frage der Eindruck erzeugt, eine A3-Skywarrior wäre ins Pentagon eingeschlagen.
Worin liegt das Dilemma?
|
|
|
 |
|
|
|
Eine A3 Skywarrior hat eine Spannweite von fast 22 Metern und ebenfalls zwei tonnenschwere Triebwerke (Quelle).
Viertens: Keine Spuren von AA77?
Sechstens: Augenzeugen
Siebtens: Überwachungskameras
|
|
 |
|