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Die doppelzüngige Posse kurz gefasst: Stubblebine behauptet “absurden Blödsinn” laut ‘NuoViso’ vom Januar 2008 - Stubblebines “absurder Blödsinn” wird promoted von NuoViso im Juni 2009. Der für NuoViso verantwortliche Frank Höfer weiss plötzlich nichts mehr von “absurdem Blödsinn”, den er höchstselbst mit seinem Film “zweifelsfrei geklärt” haben will. Jetzt gelten wieder Infokrieger-Regeln - benutze alles, was du in die Finger kriegen kannst und Eindruck machen könnte: Nachdem der Film vorbei war, gelang mir noch ein Interview mit dem ehemaligen Generalmajor Albert Stubblebine (NSA, CIA), welcher mir dann im Interview ebenfalls nochmal bestätige, dass alles was uns über den 11. September erzählt wurde, schlichtweg gelogen war. (Quelle)
Anders formuliert: Nachdem sich zunehmende Teile des ‘Truth Movements’ vom ‘No Boeing’-Hoax distanzieren, den Thierry Meyssan im Jahr 2002 maßgeblich mitzuverantworten hatte, lassen sich andere Teile von einem suspekten US-Ex-Militär Jahre später beeindrucken, weil er gemäß Eigendarstellung mal wichtig und kompetent gewesen sein soll.
Konsequenterweise führt die Website Patriotsquestion911 ausgerechnet Stubblebine als ersten Protagonisten in der Liste von “Many well known and respected senior U.S. military officers, [...]
Zweifel-Protagonisten der ersten Stunde wie Christopher Bollyn (der mittlerweile im ‘Truth Movement’ nur noch eine Randfigur darstellt, insbesondere wegen seiner imageschädigenden politischen Ausrichtung) benutzen den Stubblebine-Auftritt natürlich unabhängig vom Wahrheitsgehalt - es muss nur ins Konzept passen und als ‘News’ verwertbar sein. (siehe Bollyn.com).
Die stümperhafte ‘Bild-Analyse’ und widerlegte ‘No Wings’-Fantasie des Ex-Generals könnte als Indiz für die Unfähigkeit entsprechender Apparate ausgelegt werden, in denen solche Gestalten maßgebliche Funktionen ausübten. Die zeitverzögerte Unterstützung der schwächelnden ‘No Boeing’-Fraktion könnte aber auch damit zusammenhängen, daß Albert Stubblebine in Verbindung mit diversen PSI-Engagements und Regierungsaufträgen auftaucht (siehe z.B. PSI-Tech), bis mindestens 2003 als Berater fungiert für das American Board for Certification in Homeland Security (siehe auch Homeland Security watch: meet your Homeland Security Executive Advisory Board members) und in dieser Funktion noch den gängigen Terror-Gegner im Visier hatte: As you begin to develop how you're going to fight terrorism, you've got to be thinking in their terms, not our terms. You've got to think about their mentality, their processes, their equipment and their way of attacking. (Thinking outside the box: exploring unconventional methods to fight unconventional terrorist threats, Dezember 2003)
Die Mentalität und Denkmuster einiger ‘Truthseeker’ scheint Stubblebine jedenfalls zielgenau getroffen zu haben.
Die obskure Unterstützung könnte aber auch mit den aberwitzigen Storys zusammenhängen, die über Stubblebine kolportiert werden und puren Hollywoodstoff hergeben: If he had not, for example, discovered that there was a Major General Albert Stubblebine III directing operations from Arlington, Virginia, who firmly believes he can walk through walls. Or if the existence of a secret unit in which psyops personnel stared at goats for hours on end with the aim of killing them was actually a figment of a warped author's imagination. (Quelle, November 2004)
Und so sehr er sich auch bemühte, er wurde einfach nicht unsichtbar. Diese Szene spielte sich nicht in einer Nervenheilanstalt ab. Auch nicht in einem Douglas Adams-Roman oder einem Monty Python-Film. Den Mann gab es wirklich, er meinte es ernst, und er bekleidete eine Position, in der man ihm die Entscheidung über Leben und Tod übertragen hatte. (Quelle, März 2007)
This is a true story. It is the summer of 1983. Major General Stubblebine III is sitting behind his desk in Arlington, Virginia, and he is staring at his wall, upon which hang his numerous military awards. [...] He looks past his awards to the wall itself. There is something he must do even though the thought of it frightens him. He thinks about the choice he has to make. He can stay in his office or he can go into the next office. That is his choice. And he has made it. He is going in..... to the next office. Am I ready? he thinks. Yes, I am ready. He stands up, moves out from behind his desk, and begins to walk. I mean, he thinks, what is the atom mostly made up of anyway? Space! He quickens his pace. What am I mostly made up of? he thinks. Atoms! He is almost at a jog now. What is the WALL mostly made up of? he thinks. Atoms! All I have to do is merge the spaces. The wall is an illusion. What is destiny? Am I destined to stay in this room? Ha, no! Then General Stubblebine bangs his nose hard into the wall of his office. Damn! He thinks....... General Stubblebine is confounded by his continual failure to walk through his wall. Whats wrong with him that he can't do it?" (Auszug aus The Men who stare at Goats)
Gute Frage: Was ist falsch an dieser obskuren Person und ihrem gestörten Bezug zu Wänden und Realitäten? (mehr zum albernen Ziegen-Starr-Mythos)
Eine Lochologen-Nummer ganz eigener Art hat beim Kopp-Verlag seinen Platz und soll den Lochologen-Irrsinn abrunden. Diesmal ist nicht Gerhard Wisnewski involviert, sondern F. William Engdahl. Dessen Euphorie über vermeintlich “sensationelle Bemerkungen” des Ex-Generalmajors hat in einem Artikel vom Januar 2008 eine bemerkenswerte Komposition zur Folge: Das Flugzeug passt nicht in das Loch. Was hat also das Pentagon getroffen? Und wo ist es jetzt? Was geht da eigentlich vor?
Das abgebildete Loch zur Frage zeigt jedoch nicht den Einschlagsbereich:
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